Integrative Therapie

Die Integrative Therapie wurde in den Siebzigerjahren von Hilarion G. Petzold, Johanna Sieper und Hildegund Heinl als praktisches Psychotherapieverfahren aus Elementen verschiedener Therapieströmungen wie Psychoanalyse, Psychodrama, Gestalt- und Bewegungstherapie entwickelt.

Die Wirksamkeit aller anerkannten Psychotherapeutischen Methoden ist in den vergangenen Jahrzehnten in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden. Der schulenübergreifende Ansatz der Integrativen Therapie birgt jedoch einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Verfahren: Er bietet dem Therapeuten ein breiteres Spektrum an Zugangsweisen und Behandlungswegen, da er auf unterschiedliche „Werkzeuge“ zurückgreifen kann. So kommen neben dem verbalen Austausch zwischen Therapeut und Patient etwa kreative Techniken oder nonverbale Kommunikation zum Einsatz, Einzeltherapie ist ebenso möglich wie Paar- oder Gruppensitzungen.

Je nach Fall und Typ des Patienten wird ein individuelles, maßgeschneidertes Therapiekonzept entwickelt, das mit Elementen verschiedener Schulen arbeitet. Ziel der Therapie ist es, das Denken, Erleben und Verhalten des Patienten durch die Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen und unbewusster Konflikte neu zu organisieren.

Weitere Informationen:
Integrative Therapie (Österreich)
Integrative Therapie (Deutschland)
Psyonline