Therapeutische Angebote

Wir bieten Ihnen in unserem Ambulatorium therapeutische Angebote in Form von Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familientherapie an.

Das Team der PsychotherapeutInnen arbeitet nach verschiedenen gesetzlich anerkannten sowie angrenzenden und verwandten Methoden, die je nach Erwartung, Neigung und Kontext gemeinsam mit Ihnen in der Erstberatung und nach der Erstuntersuchung und Diagnostik individuell passend ausgewählt werden.

Psychotherapeutische Methoden

Personen- und klientenzentrierte Psychotherapie

Personen- und klientenzentrierte Psychotherapie

In der „Gesprächstherapie“ haben KlientInnen Zeit und Raum, um sich ihrer eigenen Gefühle, Sichtweisen, Vorstellungen, Potenziale und Handlungsmechanismen bewusst zu werden. Die wertschätzende, einfühlende und kongruente Haltung der TherapeutInnen ermöglicht den KlientInnen einen tieferen Zugang zu ihrer eigenen Persönlichkeit und zur Lösung ihrer Probleme.

Weitere Informationen:
IPS
Psyonline

Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie

Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie

Das familiäre Beziehungsfeld steht im Fokus der systemischen Psychotherapie. Eine Veränderung der Sichtweisen und Interaktionsmuster eines Familienmitglieds hat Einfluss auf das gesamte System. Dieses Einbeziehen anderer ermöglicht eine Erweiterung des Problem- und Lösungssystems. Der familiäre Kontext trägt häufig zur Entstehung und Aufrechterhaltung der eigenen Muster und Entwicklungsblockaden mit den entsprechenden Symptomen bei. In Einzelfällen ist es sinnvoll, die Familie und Partner in die Therapie mit einzubeziehen.

Weitere Informationen:
LSF
ÖAS
ÖAG
Heidelberger Gruppe
Psyonline

Gruppenpsychoanlayse

Gruppenpsychoanlayse

Ziel dieser Methode ist die Verbesserung individueller Probleme und Störungen über die Erfahrung von Abgrenzung und Rollenbildung in der Gruppe. Es soll ein Gleichgewicht zwischen inneren und äußeren Ansprüchen erreicht werden, das sich in authentischem Handeln manifestiert.

Weitere Informationen:
ÖAGG
Psyonline

Integrative Gestalttherapie

Integrative Gestalttherapie

Im Vordergrund der Gestalttherapie stehen das "Hier und Jetzt" und der Begriff des "Kontakts". Durch die erlebnisorientierte Methode wird die Begegnungsfähigkeit des Menschen mit sich und mit anderen gefördert. Zentral sind die Erlebnisaktivierung, unmittelbares Erleben von Gefühlen und Erfahrungen. Aufbauend auf den drei Grundprinzipien "Erleben", "Wahrnehmen" und "Selbst-Unterstützen" finden die KlientInnen in der Gestalttherapie aus ihren Abhängigkeiten zu selbstverantwortlichem Handeln.

Weitere Informationen:
ÖAGG
Gestalt Therapy

Logotherapie und Existenzanalyse

Logotherapie und Existenzanalyse

Logotherapie ist eine sinnorientierte Beratungs- und Behandlungsmethode. Sie geht davon aus, dass sich der Mensch durch seine eigenen Entscheidungen, Gedanken und Taten definiert. Die zentrale Frage nach dem Sinn gehört zum Wesen des Menschen und steht im Mittelpunkt der Therapie.

Das Ziel der Existenzanalyse ist die Förderung persönlicher Fähigkeiten, die Selbstannahme der eigenen Gefühle und die Veränderung hinderlicher Einstellungen und Verhaltensweisen. 

Logotherapie
Existenzanalyse
Existenzanalyse (International)
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Psychodrama

Psychodrama

In der Psychodramatherapie liegt der Fokus vor allem auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, die durch Rollenfixierung, Rollendefizite, Behinderungen in der Verwirklichung kreativer Möglichkeiten zu Einschränkungen und Leiden führen. Die Spontaneität kann gehemmt oder destruktive enthemmt sein.

Ziel der therapeutischen Bemühungen ist es, erstarrtes Rollenhandeln situationsgerecht flexibel und spontane, kreative Energie verfügbar zu machen.

Die Mittel dazu sind die szenische Darstellung oder Aufstellung gegenwärtiger, vergangener zukünftiger oder phantasierter Situationen innerhalb der Gruppe, in Paar- oder Einzelsitzungen, die Klärung problematischer zwischenmenschlicher Beziehungen, das Erkennen und Beheben von Kommunikationsstörungen und dysfunktionaler Interaktionen, die Entwicklung fehlender Rollen und innerer Figuren sowie den Abbau bzw. die Umwandlung destruktiver Rollenmuster. Die Wiederholung von konflikthaften Szenen aktualisiert das Problem, führt zu Einsicht, Bewältigung und Lösung, wobei die Möglichkeiten (Ressourcen) und Grenzen der KlientInnen berücksichtigt sind. Daraus ergeben sich neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten.

Das Psychodrama ist in seiner Lebendigkeit und Vielfalt ein originelles, spielerisches, oft humorvoll-integratives Verfahren zur Förderung kreativer Lebensgestaltung und Begegnungsfähigkeit des Menschen mit  sich und anderen.

Weitere Informationen:
ÖAGG
Psyonline

Integrative Therapie

Integrative Therapie

Die Integrative Therapie wurde in den Siebzigerjahren von Hilarion G. Petzold, Johanna Sieper und Hildegund Heinl als praktisches Psychotherapieverfahren aus Elementen verschiedener Therapieströmungen wie Psychoanalyse, Psychodrama, Gestalt- und Bewegungstherapie entwickelt.

Die Wirksamkeit aller anerkannten Psychotherapeutischen Methoden ist in den vergangenen Jahrzehnten in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden. Der schulenübergreifende Ansatz der Integrativen Therapie birgt jedoch einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Verfahren: Er bietet dem Therapeuten ein breiteres Spektrum an Zugangsweisen und Behandlungswegen, da er auf unterschiedliche „Werkzeuge“ zurückgreifen kann. So kommen neben dem verbalen Austausch zwischen Therapeut und Patient etwa kreative Techniken oder nonverbale Kommunikation zum Einsatz, Einzeltherapie ist ebenso möglich wie Paar- oder Gruppensitzungen.

Je nach Fall und Typ des Patienten wird ein individuelles, maßgeschneidertes Therapiekonzept entwickelt, das mit Elementen verschiedener Schulen arbeitet. Ziel der Therapie ist es, das Denken, Erleben und Verhalten des Patienten durch die Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen und unbewusster Konflikte neu zu organisieren.

Weitere Informationen:
Integrative Therapie (Österreich)
Integrative Therapie (Deutschland)
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Transaktionsanalyse

Transaktionsanalyse

Angeregt durch die Erfahrungen mit der Psychoanalyse, postulierte der Begründer der Transaktionsanalyse, Eric Berne (1910-1970), in seiner Theorie drei verschiedene Ich-Zustände: Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich. Zwischenmenschliche Kommunikation vollzieht sich nach Auffassung Bernes in Transaktionen dieser Ich-Anteile.

In der Therapie erfolgt die Analyse, auf welcher Ebene ein Mensch in bestimmten Situationen agiert (Strukturanalyse), eine Analyse der Kommunikationsprozesse (Transaktionsanalyse im engeren Sinn) sowie eine Analyse des Lebens-Drehbuches (Skriptanalyse). Es steht eine Fülle von zum Teil erlebnisaktivierenden Techniken (z.B. Rollenspiele) zur Verfügung, die auf der Basis von einfühlendem Verstehen prozessorientiert zur Anwendung gelangen. 

In der tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse wird verstärktes Gewicht auf Übertragungs- und Gegenübertragungsanalyse bzw. eine eingehende Skriptanalyse gelegt. Ursprünglich als Gruppentherapie entwickelt, wird sie jetzt auch als Einzel-, Paar- und Familientherapie angewandt. In der Einzeltherapie wird zwischen einer kurzen transaktionsanalytischen Beratung mit einer Dauer von einigen Stunden, einer mittelfristigen Therapie (einmal wöchentlich) und einem hochfrequenten Setting (mehrjährig, 2- bis 3-mal wöchentlich) unterschieden.

Weitere Informationen:
ÖGTA
Psyonline

Katathym-imaginative Psychotherapie

Katathym-imaginative Psychotherapie

Katathym Imaginative Psychotherapie ist ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren. In der Behandlungsmethode werden Vorstellungen, innere Bilder – Imaginationen – und Träume zur Erreichung des therapeutischen Ziels nutzbar gemacht.

Die Methode ist sowohl bei der Behandlung aktueller Probleme und Themen als auch bei der Aufarbeitung von Ereignissen aus der Lebensgeschichte hilfreich. Beides geschieht einerseits auf der Ebene der Imaginationen, die die innere Situation verdeutlichen, andererseits auf der psychotherapeutischen Gesprächsebene. 

Weitere Informationen:
ÖGATAP
Psyonline

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie entstand in den 50er-Jahren aus lerntheoretischen Konzepten (Grundannahme: Erlerntes Verhalten kann auch wieder verlernt bzw. "umgelernt" werden). Seit den 70er-Jahren kommen in der Verhaltenstherapie vermehrt auch andere, gleichermaßen wissenschaftlich und empirisch fundierte Konzepte (z.B. kognitive Theorien, Emotionstheorien, Kommunikationstheorien, Systemtheorien, Psychophysiologie, Entspannungstechniken und Biofeedback, Angst-, Depressions- und Stressforschung, Selbstmanagement-Ansatz) zum Tragen, sodass der Terminus "Verhaltenstherapie" eigentlich zu eng und nicht mehr angemessen ist, da es um therapeutische Veränderungen in allen relevanten Bereichen (körperliche/psychosomatische Symptome, Gefühle, Gedanken, Einstellungen etc.) sowie um eine aktive Mitarbeit der KlientInnen im Sinne einer Übernahme von Eigenverantwortung und einer Stärkung von Selbsthilfepotentialen geht. 

Die Verhaltenstherapie geht von konkreten Problemen aus und hat deren Lösung zum Ziel (Problemlösung).

Zu Beginn wird eine Problem- und Bedingungsanalyse erstellt, d.h. es werden die Bedingungen untersucht, unter denen das Problem aufrechterhalten wird. Am Anfang steht eine differenzierte Abklärung und Erarbeitung therapeutischer Ziele (Lösungsorientierung). Daran schließt sich die überlegte Auswahl therapeutischer Methoden und deren Anwendung an (z.B. Konfrontation mit Angst auslösenden Situationen, Hinterfragen negativer Gedanken und Vorstellungen, Erlernen neuer Verhaltensweisen). Die Therapeutin/der Therapeut geht mit der Klientin/dem Klienten eine kooperative Arbeitsbeziehung ein, in der die einzelnen Therapieschritte gemeinsam geplant werden.

Weitere Informationen:
ÖGVT
Psyonline

 

Andere therapeutische Methoden

Körpertherapie

In der Körpertherapie steht die unmittelbare Erfahrung der eigenen Körperlichkeit im Vordergrund. Diese kann durch Wahrnehmungs- und Körperübungen erlebt werden. Ziel der Körpertherapie ist es, die natürliche Lebensenergie im Menschen wiederzufinden und seinen Selbstregulationsprozess zu fördern?

Durch die Einbeziehung der physischen Ebene wird dem Klienten/der Klientin ermöglicht, wieder einen positiven Zugang zum eigenen Körper zu finden.

Weitere Informationen:
European Association for Body Psychotherapy

Bewegungsanalyse

Die Methode der Bewegungsanalyse fasst Bewegung nicht als Sprache, sondern als Handlung auf. Sie basiert auf der Annahme, dass die innere Vorstellung, die ein Mensch von seinem Körper hat und die individuelle Weise, wie er sich bewegt, sein Handeln prägen.

Die Analyse dieser individuellen Bewegungsmöglichkeiten erschließt einen Zugang zum Unbewussten. Sie setzt bei den vorhandenen motorischen Handlungsmöglichkeiten an und leitet gezielt einen Prozess ein, in dem mit neuen Bewegungsmöglichkeiten experimentiert werden kann. Deren Integration führt zu einem erweiterten Selbstverständnis und erschließt neue Handlungsspielräume.

Weitere Informationen:
Institut für Bewegungsanalyse

Biodynamische Körpertherapie

Die Biodynamische Körper-Psychotherapie wurde von der norwegischen Diplom Psychologin und Physiotherapeutin Gerda Boyesen, Mitte der 50er Jahre, entwickelt. Es handelt sich um ein wissenschaftlich anerkanntes, nicht provozierendes, tiefen-psychologisch fundiertes Verfahren, das einen Zugang zu tieferen Schichten der Persönlichkeit, insbesondere zu frühen Verletzungen aus der vorsprachlichen Entwicklungszeit, über den direkten Körperkontakt ermöglicht. Dabei besteht eine akzeptierende Grundeinstellung zu psychologischen Widerständen, die als schützend gedeutet werden. Neben der direkten Körperarbeit werden, wie üblich in einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie, aufsteigende Emotionen, aktuelle Konflikte, Träume, freie Einfälle, begleitend bearbeitet.

Die Grundlage der biodynamische Körper-Psychotherapie ist eine von Gerda Boyesen entwickelte biologische Theorie der Psychologie. Diese entstand aus den Erkenntnissen, die sie aus ihrer Arbeit mit der dynamischen Physiotherapie der Norwegerin Adele Bülow-Hansen bezog, aus den frühen Libidotheorien Freuds, der Arbeit C. G. Jungs und Wilhelm Reichs Orgonomie und Vegetotherapie. Im Laufe der Jahre entwickelte Gerda Boyesen mit ihren Töchtern Ebba, Mona Lisa und ihrem Sohn Paul, auf der Basis dieser Grundlagen, ein breites Spektrum differenzierter Theorien und Behandlungsmethoden.

Weitere Informationen:
Gesellschaft für Biodynamische Psychologie/Körperpsychotherapie

Sexualtherapie

Klienten kommen mit höchst unterschiedlichen Beschwerden zur Sexualberatung bzw. Sexualtherapie, wie z.B. Lust-, Erektions- oder Orgasmusprobleme, Sexualität im Alter, Selbstbefriedigung, Transsexualität, Erfahrungen mit sexueller Gewalt, Homosexualität u.a.m.

In der Sexualberatung bzw. -therapie werden im ersten Schritt spezifische Informationen gegeben. Je nach Art der Fragestellung oder des Problems sind es Informationen über partnerschaftliche, anatomische und physiologische Faktoren, die einen Bezug zur vorgetragenen Problematik haben. Typische Ursachen von sexuellen Problemen werden besprochen und eventuelle sexuelle Mythen und Normen aufgezeigt.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle steckt jedoch ein psychisches Problem dahinter Schwierigkeiten, sich zu öffnen, der Drang, sich vorzuenthalten und unterschiedlichste Ängste sind die häufigsten Ursachen. Die Angst vor Versagen, Nichtgenügen, vor einer Schwangerschaft und schließlich die Angst davor, wieder einmal viel zu früh zu kommen. Es entsteht ein Teufelskreis der Angst, der das Problem verstärkt und immer schlimmer macht.

Die Berufsbezeichnung Sexualtherapeut ist nicht geschützt und kann somit von jedem verwendet werden, auch wenn er nicht die erforderlichen Qualifikationen besitzt. Wichtig ist, dass Ärzte und Psychotherapeuten die Zusatzbezeichnung "Sexualtherapeut" im Rahmen einer Ausbildung erworben haben. Danach sollte man sich auf jeden Fall erkundigen.

Weitere Informationen:
Weiterbildung Institut Verhaltenstherapie
Lexikon Institut für Psychosomatik und Verhaltenstherapie

Biofeedback

Das Grundprinzip dieser Methode basiert auf dem Sichtbarmachen physiologischer Prozesse, die von den Sinnesorganen nicht oder nur ungenau wahrnehmbar sind (Puls, Hauttemperatur, Muskelspannung, Atemrhythmus).

Diese physiologischen Prozesse werden mit Hilfe technischer Apparaturen aufgezeichnet und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Wer beispielsweise seine Muskeln entspannen möchte, kann am Bildschirm sofort sehen, ob die Muskeln entspannter werden oder nicht. In kurzer Zeit lernen die meisten Menschen sich zu entspannen oder den Pulsschlag zu senken. Sogar der Blutdruck kann durch Biofeedback gesenkt werden.

Weitere Informationen:
Österreichische Gesellschaft für Biofeedback und Psychophysiologie

Kunst- und Kreativitätstherapie

Die Kunsttherapie wird zur therapeutischen Begleitung, Weiterentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung eingesetzt. Durch ihren ganz spezifischen Zugang weckt sie die schöpferischen Kräfte im Menschen und schafft neue Lebensmöglichkeiten.

KunsttherapeutInnen begleiten den Prozess der Selbstgestaltung mit einer fundierten Kenntnis der inneren Dynamik der Psyche, der gestalterischen Prozesse und ihrer sinnlich sinnenhaften Ausformungen. Die Tiefe der Einsichtmöglichkeiten eines Kunsttherapeuten, aus welchem Grund heraus ein Mensch gerade so gestaltet und nicht anders, welche Interventionen den Ausformungsprozess fördern oder ermöglichen und welches Setting dazu notwendig ist, bestimmen den Erfolg der kunsttherapeutischen Begleitung. Deshalb ist uns tiefenpsychologische und methodische Schulung ein ebenso großes Anliegen wie die Erfahrung der gestalterischen Mittel der Bildenden Kunst und des künstlerischen Prozesses.

Weitere Informationen:
Institut für Kunsttherapie
KunsttherapeutInnen

Konzentrative Bewegungstherapie

Konzentrative Bewegungstherapie

In der konzentrativen Bewegungstherapie wird der Körper als Ort des gesamten seelischen Geschehens verstanden. Über die exakte Körperwahrnehmung in Ruhe und Bewegung und von Äußerem können Erfahrungen im Hier und Jetzt gemacht werden, um einen Zugang zur eigenen Innenwelt zu bekommen. Im Umgang mit Objekten (z. B. Tüchern, Steinen, Stäben usw.) wird neben der realen Erfahrung auch ein symbolischer Bedeutungsgehalt erlebbar.

Alles, was mit dem Körper wahrgenommen und ausgedrückt wird, kann als Lebensgeschichte interpretiert werden. Es werden gleichermaßen Stärken als auch Schwächen erkannt und neue Ressourcen entdeckt.

Ziel der konzentrativen Bewegungstherapie ist es, mit Unterstützung der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten neue Möglichkeiten zu finden, um mit sich und der Umwelt besser umgehen zu können. Der Fokus der Therapie wird dabei auf das Erleben und Handeln gelegt. Ein weiterer Baustein ist das Sprechen. Insofern, als dass das Erlebte deutlicher ins Bewusstsein gelangt, um es auch entsprechend für sich zunutze machen zu können.