Medizinische Angebote

Im Zentrum der medizinischen Betreuung steht die Aufklärung über mögliche Folgen, Risiken und Begleiterscheinungen der unterschiedlichen Störungsbilder. Die Klientinnen werden über medikamentöse und verhaltenstherapeutische Maßnahmen informiert.

Zur medizinischen Betreuung stehen FachärztInnen für Psychiatrie und Neurologie, FachärztInnen für Kinder- und Jugendheilkunde, AllgemeinmedizinerInnen, ArbeitsmedizinerInnen und FachärztInnen für Psychosomatik zur Verfügung.

Unser medizinisches Angebot im Detail

Allgemeinmedizin

Allgemeinmedizin

Der Arbeitsbereich der Allgemeinmedizin beinhaltet die Grundversorgung aller PatientInnen mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen in der Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Prävention und Rehabilitation.

Psychiatrie

Neurologie & Psychiatrie

Die Psychiatrie ist das Gebiet der Medizin, das sich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention der psychischen Krankheiten befasst. Unter psychischen Krankheiten versteht man Erkrankungen, deren Symptome und Zeichen sich im psychischen Bereich (Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Affektivität, Antrieb, Verhalten) äußern. Behandlungsschwerpunkte liegen auf der optimalen individuellen medikamentösen Einstellung und der begleitenden Beratung. 

Spezielle Angebote

Homöopathie

Was heißt eigentlich Homöopathie: Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Dies ist der zentrale Therapieansatz der Homöopathie. Konkret heißt das: ein Arzneimittel, das beim Gesunden bestimmte Reaktionen hervorrufen kann, heilt dieselben Symptome beim Kranken.

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Mit Hilfe des homöopathischen Mittels wird im Körper ein Reiz gesetzt, auf den der Organismus antworten muss. Diese Antwort hat zur Folge, dass die Regulationsmechanismen in Gang gesetzt, beschleunigt und optimiert werden, wenn sie vorher durch eine Krankheit in ihrer Effizienz beeinträchtigt wurden.

Das homöopathische Mittel ist also auf ein reaktionsfähiges biologisches System angewiesen. Das Homöopaticum erzeugt selbst keine direkte Wirkung, es wirkt indirekt über die Aktivierung der Regelkreise des Körpers. Homöopathie ist die Gabe eines Informationsträgers zur Herstellung der natürlichen Regelkreise im Körper.

Akupunktur

Die Akupunktur (lateinisch acus = Nadel, pungere = stechen) wurde in China wohl schon 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung angewandt.

Sie entstammt der alten chinesischen Heilkunst, nach der Gesundheit eine ausgewogene Balance zwischen den gegensätzlichen und sich ergänzenden Prinzipien Yin und Yang ist. (Krankheits-)Symptome sind Störungen im Fluss der Lebensenergie Qui (oder Chi), der sich aus dem Zusammenspiel von Yin und Yang ergibt. Die Akupunktur vermag durch das Legen der Nadeln Überflüsse an Energie abzuleiten, aber auch die Bildung mangelnder Energie anzuregen.

Nach der Lehre durchströmt das Qui den Körper in bestimmten Kanälen, den Meridianen. 12 davon werden bestimmten Funktionssystemen, die durch die durchflossenen Organe bestimmt werden, zugeordnet (z.B. Lungenmeridian, Herzmeridian etc.). Zwei weitere dienen der Steuerung (nach anderen Quellen 12 Haupt- oder Organmeridiane sowie 8 Sondermeridiane). An ca. 365 Punkten konzentriert sich das Qui, tritt in den Körper ein oder verlässt ihn. Hier kann man mittels der Akupunktur modulierend in das Gleichgewicht eingreifen.

Dazu sticht der Therapeut mit sehr feinen Nadeln etwa 4-25 mm tief ein. Normalerweise ist dieser Vorgang nicht oder kaum schmerzhaft. Die Nadeln verbleiben einige Minuten bis Stunden, manchmal wird der Therapeut sie auch bewegen oder drehen, um bestimmte Wirkungen auszulösen. Behandelt wird ein bis zwei mal die Woche, meist erfolgen 10 bis 15 Sitzungen.