PatientInnen-Konzil

In regelmäßig (mindestens am Anfang und am Ende der Behandlung) stattfindenden gemeinsamen Sitzungen – PatientInnen-Konzil genannt – werden die Veränderungen und der Verlauf des Behandlungsplans mit den KlientInnen, den begleitenden PsychotherapeutInnen und betreuenden ÄrztInnen besprochen, die Erfolge festgehalten und nächste Schritte und Ziele abgesprochen.

Alle therapeutischen Schritte sind für die KlientInnen nachvollziehbar und transparent gestaltet. Dadurch tragen wir dem Anspruch auf Gleichberechtigung und Förderung der Eigenverantwortung der KlientInnen Rechnung und vermeiden hinderliche Irritationen und entstehende Abhängigkeiten.

In dieser speziellen Form der Beratungsrunde – statt dem üblichen Behandlungsdialog – werden die KlientInnen aktiv einbezogen und eine Art „Vogelperspektive“ auf den gesamt Verlauf hergestellt. Dadurch wird eine Überprüfbarkeit der Wirksamkeit und Effektivität sowie mögliche Umwege in der Behandlung wahrnehmbar und die Kooperation zwischen KlientInnen und den eingesetzten Methoden der Medizin und Psychotherapie im Behandlungsprogramm gefördert. Darüber hinaus wird dabei die Synergie der unterschiedlichen Methoden vertieft und die Wirksamkeit erhöht.