Integratives, ganzheitliches Behandlungskonzept

Das Begleitungs- und Behandlungsprogramm wird spezifisch auf die individuellen Gegebenheiten der KlientInnen und PatientInnen abgestimmt. Verschiedene Ansätze und Heilmethoden werden integriert und effizient mit den KlientInnen umgesetzt.Krankheit und Beschwerden werden immer im dynamischen Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte und aktuellen Kontexten wahrgenommen. Das Behandlungskonzept umfasst daher sowohl medizinische (organische) als auch psychotherapeutische (seelische) Behandlungen. Bei allen Formen von Konflikten, Problemen und Lebenskrisen ist auch eine medizinische Abklärung von entscheidender Bedeutung. Psychische Belastungen können ebenso zu einer Vielzahl körperlicher Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen führen, wie umgekehrt auch organische Erkrankungen massiven Einfluss auf das psychische Befinden haben. Medizinische Behandlungen können nachweislich durch psychologische und psychotherapeutische Begleitung in ihrem Heilungserfolg und ihrer Wirksamkeit unterstützt werden. Die medizinische Dimension wird während der gesamten psychotherapeutischen Behandlung mit einbezogen. 

Eine erfolgreiche Behandlung setzt sowohl eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Arzt/Ärztin, TherapeutIn und KlientIn und PatientIn, als auch die Erstellung eines individuellen maßgeschneiderten Behandlungsplans voraus. Wir stützen unser Konzept auf ein interdisziplinäres Team erfahrener SpezialistInnen aus Medizin, Psychotherapie, Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung, die um die Psychodynamik und Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheiten wissen und den Menschen nicht als triviale Maschine definieren.

Die psychotherapeutischen Maßnahmen (Interventionen) sind in Ihrem methodischen Vorgehen multimodal, integrativ und vernetzend und die spezifischen Behandlungselemente sind ihrer Orientierung nach:

dialogisch: Heilung geschieht durch Begegnung im Sinne einer „dialogischen Beziehung“ (M. Buber);

phänomenologisch: Ansatzpunkt der Intervention ist die gegenwärtige Erfahrung der Person, die zuerst phänomenologisch, das heißt „unvoreingenommen“ und beschreibend untersucht wird, um fokussierte Bewusstheit und Einsicht in die subjektive Konstruktion der persönlichen Realität zu fördern;

erfahrungsorientiert: die Interventionen sind erlebnisaktivierend sowie problemaktualisierend und beziehen möglichst alle Ebenen der Erfahrung mit ein;

experimentell: die erfahrungsorientierten Interventionen sind zum Teil experimentelle Aufgaben, und daher offen im Ergebnis stimulieren sie Bewusstsein und Klärung, aktive Bewältigungsschritte sowie den Mut zu neuen Lösungen;

ressourcenorientiert: vorhandene innere und äußere Ressourcen und Möglichkeiten werden wieder wahrnehmbar, bewusst aktiviert und therapeutisch genutzt.